CDU Stadtverband Herford

CDU-Ortsunion West lehnt Enteignungsforderungen ab – konstruktive Gespräche statt Zwang

Herford, den 15.8.2025–
Die CDU-Ortsunion West spricht sich entschieden gegen die jüngst von der Partei Die Linke erhobene Forderung nach Enteignung von Grundstückseigentümern entlang der Laarer Straße aus.

In der bisherigen Amtszeit von Bürgermeister Kähler ist es nicht gelungen, die Gespräche zur Grundstücksübertragung für den Radwegebau an der Laarer Straße erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Die CDU-Ortsunion West hat daher, insbesondere durch den Einsatz unserer Ehrenvorsitzenden und ehemaligen Ratsfrau Marlies Echterdiek, die Initiative ergriffen und in direktem Kontakt mit den Eigentümern verhandelt. Dabei wurden bereits wichtige Zusagen erreicht und bestehende Differenzen im persönlichen Gespräch konstruktiv angegangen.

„Mit einer Enteignungsforderung wird diese vertrauensvolle Arbeit leichtfertig aufs Spiel gesetzt“, erklärt Anke Theisen, Vorsitzende der CDU-Ortsunion West und Bürgermeisterkandidatin der CDU. 
„Besitzer werden dadurch vor den Kopf gestoßen, laufende Gespräche gefährdet und die Chancen auf eine einvernehmliche Einigung deutlich geschmälert.“

Die CDU in Herford steht für Dialog und freiwillige Vereinbarungen statt Zwangsmaßnahmen. Enteignung ist aus Sicht der CDU kein geeignetes Instrument, um Projekte wie diesen Radweg voranzubringen. Vielmehr gilt es, den Weg konstruktiver Gespräche weiterzugehen und die Interessen aller Beteiligten zu berücksichtigen.

„Wir appellieren an alle politischen Akteure, auch an den Bürgermeister, den Einsatz für eine einvernehmliche Lösung nicht durch vorschnelle und konfrontative Forderungen zu gefährden. 
Wir appellieren an Bürgermeister Kähler, den Radweg an der Laarer Straße endlich zur Priorität zu machen und durch vernünftige, nachhaltige Gespräche mit den beiden noch fehlenden Grundstückseigentümern die Übertragung der Flächen zeitnah zu erreichen. Unser Ziel bleibt ein Radweg, der im Konsens mit den Eigentümern verwirklicht wird und das erreichen wir nur durch Respekt, Geduld und Gesprächsbereitschaft“, so die Vorsitzende Anke Theisen abschließend.